Bio, Baby!

Wir bevorzugen Textilien aus biologischer Baumwolle oder anderen Naturmaterialen, die nicht chemisch behandelt werden müssen. Dies hat folgenden Hintergrund:

In der kontrolliert biologischen Landwirtschaft sind toxische und nicht abbaubare chemisch-synthetische Pestizide und Düngemittel verboten. Diese verunreinigen das Grundwasser und gefährden auf Dauer die Gesundheit der BaumwollanbauerInnen und BaumwollpflückerInnen, die tagtäglich mit den Giften konfrontiert sind.

Über 10 % aller weltweit eingesetzten Pestizide, darunter einige der gefährlichsten Nervengifte, werden allein im konventionellen Baumwollanbau verwendet. „Bio-Textilien“ sind also nicht nur für die Trägerinnen und Träger der „Bio-Textilien“ gut, sondern auch für Natur, Umwelt und besonders für die BaumwollanbauerInnen von großer Bedeutung. Akute Vergiftungen und tödliche Unfälle sind z.B. in den Baumwollplantagen im Süden der USA an der Tagesordnung, wo die Pestizide mit dem Flugzeug versprüht werden. Die langfristigen Wirkungen des Pestizideinsatzes auf Menschen äußern sich seit Mitte der 1970er Jahre beispielsweise am Aralsee in Form von Infektionskrankheiten wie Tuberkulose und Hepatitis, Atemwegserkrankungen, Krebs, hoher Kindersterblichkeit und Missbildungen.

 

80 % unserer Hirschkind-Shirtkollektion sind aus Biobaumwolle, fast alle Beutel und Taschen und ca. 90 % der Babykollektion.

 

Und wenn wir schon mal dabei sind: sowohl unser Laden, die Siebdruckwerkstatt als auch der heimische Schreibtisch laufen mit grünem Strom von Lichtblick - und das schon jeweils seit Bezug.